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Wer hat Lust, ein wertvolles Biotop zu renaturieren?

 

Am Rande von Donauwörth verwandeln wir einen stillgelegten Steinbruch Schritt für Schritt in einen ökologischen Hotspot.

 

Ziel ist es, vielfältige Lebensräume zu schaffen und so die Biodiversität nachhaltig zu fördern. Gerade strukturreiche Bereiche wie ehemalige Steinbrüche bieten großes Potenzial für seltene und spezialisierte Arten.

 

Im Rahmen des Projekts entstehen verschiedene sogenannte Trittsteinbiotope. Dazu zählen unter anderem Trockensteinmauern als Sonnenplätze und Verstecke für Reptilien, Steinhaufen als Rückzugsorte, eine „Eidechsenburg“ sowie eine Wasserstelle in Form eines kleinen Teichs für Amphibien und Insekten.

 

Diese Strukturen ergänzen sich und bilden gemeinsam ein wertvolles Mosaik an Lebensräumen.

 

Ein wichtiger erster Schritt ist die Entfernung invasiver Neophyten. Diese gebietsfremden Pflanzenarten breiten sich oft stark aus und verdrängen heimische Arten, wodurch das ökologische Gleichgewicht gestört wird. In unserem Steinbruch betrifft das vor allem die Kanadische Goldrute und das einjährige Berufkraut. Durch ihre gezielte Entfernung schaffen wir wieder Raum für die natürliche Vegetation.

 

Das Projekt wird vom LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e. V. – Kreisgruppe Donau-Ries organisiert.

 

Das Projekt lebt vom Mitmachen: Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen – egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Neben der praktischen Arbeit gibt es auch die Möglichkeit, mehr über Naturschutz, Artenvielfalt und ökologische Zusammenhänge zu erfahren.

 

Bitte bringt, wenn möglich, festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und wetterangepasste Kleidung mit. 

Nach getaner Arbeit stärken wir uns gemeinsam bei einer Brotzeit und Getränken – eine schöne Gelegenheit für Austausch und Gemeinschaft.

 

Termine: 13.06.2026 · 04.07.2026 · 25.07.2026

Ort: Donauwörth

Anmeldung: [email protected]

Bitte meldet euch an, damit wir besser planen und benötigte Materialien sowie Verpflegung organisieren können.

 

Wir freuen uns auf viele helfende Hände und ein gemeinsames Engagement für die Natur! 🌱