LBV Kreisgruppe Donau-Ries

Vogel des Jahres 2023

Wer wird zum Vogel des Jahres 2023 gewählt? 

Braunkehlchen, Feldsperling, Neuntöter, Teichhuhn und

Trauerschnäpper kandidieren – LBV und NABU rufen wieder zur Vogelwahl auf

 

Das Braunkehlchen baut als Wiesenbrüter sein Nest am Boden. Damit hat es schlechte Karten, wenn in der intensiven Landwirtschaft Wiesen häufig gemäht werden und Ackerflächen selten brach liegen. Ungemähte Blühstreifen könnten dieser Art sehr helfen. Es tritt mit dem Slogan an: „Wiesen wieder wilder machen!“

Der Feldsperling war bei der vergangenen Wahl auf Platz vier gelandet und geht nun ein zweites Mal ins Rennen. Er hat sich wie auch der Haussperling den Menschen angepasst und lebt häufig in unseren Siedlungen, in Gärten und Parks. Der Feldsperling braucht bunte Grünflächen mit alten Bäumen und entspannte Gärtner*innen, die es ein bisschen natürlicher im Garten mögen. Darum fordert er: „Wilder Garten für mehr Arten!“

Der Volksmund hat dem Neuntöter das Image eines Serienkillers verpasst. Das liegt am speziellen Umgang mit seiner Beute. Er spießt Käfer, Heuschrecken und Hummeln an Dornen und Stacheln von Sträuchern und Hecken auf, um sie später zu verzehren. Trotz dieser klugen Vorratshaltung hat der Neuntöter immer weniger zu picken. Das liegt am immer noch erheblichen Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, der eine der Hauptursachen für den Insektenschwund ist. Sein Wahlslogan: „Schnabel auf für mehr Insekten!“

Das Teichhuhn hält sich am liebsten im geschützten Uferdickicht stiller Gewässer auf. Aber leider gibt es immer weniger grüne Ufer. Schilf, Büsche und Bäume müssen oft zubetonierten oder kahlen Flächen weichen, Flüsse werden begradigt. Das Teichhuhnfordert darum: „Lasst es wuchern an Ufern!“

Der Trauerschnäpper zum Beispiel ist, anders als sein Name vermuten lässt, ein fröhlicher Luftakrobat. Er fängt sein Insekten-Futter im Flug. Doch Insekten gibt es immer weniger. Außerdem hat er ein Zeitproblem: Weil der Frühling durch die Klimakrise immer früher beginnt, geht der Trauerschnäpper oft leer aus bei der Suche nach Bruthöhlen. Wenn er aus seinem Winterquartier südlich der Sahara zurückkommt, sind viele Baumhöhlen und Nistkästen schon von Vögeln, die das ganze Jahr hier verbringen, besetzt. Sein Slogan: „Schnappt zu für Klimaschutz!“

 

Bis zum Vormittag des 27. Oktobers kann abgestimmt werden. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben.

 

Teilnahme an der Abstimmung: www.vogeldesjahres.de

 

Mitmachen und eigenen Garten auszeichnen lassen!

 

Mitmachen und eigenen Garten auszeichnen lassen!

 

Welche Kriterien sollte mein Garten erfüllen?

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Lichtverschmutzung als Umweltproblem

 

Durch das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ kam es in Bayern zu umfassenden gesetzlichen Änderungen – auch beim Umweltproblem Lichtverschmutzung. 

 

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LBV Naturgarten

 

Aber ohne freiwillige Helfer geht nichts! Für unseren Naturgarten im Holzheim suchen wir ehrenamtliche Helfer, die sich mit Freude, Lust und Engagement um die Entstehung und Pflege unseres Gartens kümmert.

 

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Schritt für Schritt zum Natur-, Heil- und Kräutergarten. "Nur noch schnell die Zutaten für den Salat, den Kuchen, das Dessert holen? Oder einen Kräutertee genießen. Dafür ist der Weg nicht weit, denn er führt direkt durch das Gartentor. " Aber soweit sind wir noch lange nicht.

 

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Die Kreisgruppe Donau-Ries ist jetzt auch auf  „Instagram“ zu finden 

Weiterlesen:  https://www.instagram.com/lbv_donauries/ 

Hinweis: Wichtig wäre auch die Eingabe Ihrer Beobachtungen zu melden.

Melden Sie bitte Ihre Beobachtungen auf der Internetplattforn ornitho.de.

 

Je mehr Menschen mitmachen, je mehr Beobachtungen gemeldet werden, desto größer wird die verfügbare Datenmenge, desto besser werden die Ergebnisse für Vorkommen der Greifvögel auch im Donau Ries.

Da der Landkreis noch lange nicht flächendeckend kontrolliert wird, sind wir für jede Beobachtungsmeldung dankbar und bitten, diese über die Seite Beobachtungsmeldungen  an uns weiterzuleiten.

 

Newsletter Informationsdienst Naturschutz (Laufen, 21. Januar 2020)

 

Langfristige Bestandsentwicklung von Schmetterlingen in Bayern

Wie haben sich die Bestände bayerischer Schmetterlinge verändert? Etwa 65 % der Altnachweise konnten bei Überprüfungen in 12 Landkreisen nicht mehr bestätigt werden. Hoffnung macht, dass sowohl Schutzgebiete als auch Landschaften mit vielen Biotopen die Rückgänge zumindest abmildern können.

 

Zum Bericht

 

Informationshinweise Naturschutz - Rote Liste

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Hilfsprogramme in Bayern - Rote Liste

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Wald nutzen und Natur schützen

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Landwirtschaft - Kann man Artenvielfalt ganz praktisch in die Landbewirtschaftung integrieren?

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Wichtiges aus der Region

Umweltschutz vor Ort

Wir machen Naturschutz in Donau-Ries.

Dabei sind wir erfolgreich – vielen bedrohten Arten geht es wieder besser. Natürlich nur, weil sich so viele Menschen freiwillig für die Natur einsetzen. Werden auch Sie aktiv, es lohnt sich! Ob Mitglied oder nicht:

Wenn Sie Freude an der Natur haben, wenn Sie gerne etwas bewegen und sich in einem Team von Gleichgesinnten wohl fühlen, dann könnten unsere Angebote genau das Richtige für Sie sein.

 

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LBV Donau-Ries warnt vor Zigarettenkippen und ihren Gefahren.

©  Anna

Zigarettenstummel

 

Eine unterschätzte Gefahr! Auf dem Turm von Heilig Kreuz überlebt nur ein einziges Küken. Weit mehr als ein ästhetisches Problem!

Amphibienschutz - Kooperationsprojekt unterstütz der LBV Donau-Ries

©  

Amphibienschutz

 

Vertragsabschluss mit Firma Märker im Kooperationsprojekt 

„Natur auf Zeit“ von LBV und Bayerischem Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden (BIV)


 

Lichtverschmutzung bringt die Natur aus dem Gleichgewicht

 

Sehen Sie noch einen Sternenhimmel?

  

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